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Achtung: Die Lagermengen für die Kategorien F1 und F2 haben sich geändert.
Die Lagermengen beziehen sich jetzt auf Nettoexplosivmasse (NEM).
Eine gute Übersicht über die gesetzlichen Bestimmungen von Transport und Lagerung bietet folgender Link:
www.bam.de
Die folgenden Zeilen bedürfen der Überarbeitung.

Behördenzuständigkeit: Die Zuständigkeit der Behörden ist in den einzelnen Bundesländern verschieden geregelt. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Anfrage bei dem örtlich zuständigen Gewerbeaufsichtsamt/Staatl. Amt für Arbeitsschutz.

Unverbindliche, auszugsweise Wiedergabe der wichtigsten Punkte des Sprengstoffgesetzes und der dazugehörigen Verordnungen sowie der Beförderungsbestimmungen, die in Deutschland gelten. Bei den zitierten Vorschriften handelt es sich um eine gekürzte, sinngemäße Wiedergabe. Der vollständige Wortlaut ist den entsprechenden Werken zu entnehmen. Weiteren Vorschriften sind eventuell zu beachten.

  •   Vertrieb, Überlassen und Verwendung
  •   Aufbewahrung
  •   Höchstmengen
  •   Verkaufsraum
  •   Nebenraum
  •   Lagerraum
  •   Größere Lager
  •   Beförderung

    1.  Vertrieb, Überlassen und Verwendung

    Der Vertrieb von Feuerwerkskörpern ist der zuständigen Behörde zwei Wochen vor der erstmaligen Aufnahme des Vertriebes schriftlich anzuzeigen. In der Anzeige sind die mit der Leitung des Betriebes oder einer Zweigniederlassung beauftragten Personen anzugeben. Nachträgliche Änderungen sind ebenfalls unverzüglich anzuzeigen (§ 14 SprengG). Beim Verkauf ist auf die Beachtung der Gebrauchsanweisung aufmerksam zu machen. Rauchen und probeweises Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Räumen, in denen Feuerwerkskörper verkauft werden, ist strengstens untersagt.


    2.  Aufbewahrung

    Feuerwerkskörper müssen in der Ursprungspackung des Herstellers aufbewahrt werden. Geöffnete Verpackungen sind unverzüglich wieder zu verschließen. Feuerwerkskörper, mit Ausnahme von Knallbonbons, dürfen in Schaufenstern nicht, in Verkaufsräumen nur in verschlossenen Schaukästen ausgestellt werden. Dies gilt nicht in Verkaufsräumen für von der BAM-geprüfte Verpackungen. Die Prüfnummer und der Hinweis, dass das Zurschaustellen unbedenklich ist, sind aufgedruckt. Feuerwerkskörper müssen so aufbewahrt werden, dass ihre Temperatur 75 °C nicht überschreiten kann. Rauchen und offenes Feuer in Aufbewahrungsräumen sind verboten. Geeignete Einrichtungen zur Brandbekämpfung müssen vorhanden sein.


    3.  Höchstmengen

    Bruttogewicht für die Aufbewahrung von Feuerwerkskörpern der Klasse l, (l und T1). Feuerwerkskörper der Kategorien 1, 2 und T1 gehören, versandmäßig verpackt, zu den Lagergruppen 1.4G und 1.4S. Die Versandkartons sind entsprechend gekennzeichnet.


    3.1  Verkaufsraum

    Max. 200 kg in von der BAM geprüften Endverbraucherverpackungen (siehe Hinweis auf der Packung) oder max. 40 kg lose Ware und 160 kg in geprüften Endverbraucherverpackungen.


    3.2  Nebenraum

    Max. 300 kg in von der BAM geprüften Endverbraucherverpackungen oder max. 60 kg lose Ware und 240 kg in geprüften Endverbraucherverpackungen. Der Nebenraum darf nicht dem dauernden Aufenthalt von Personen dienen.


    3.3  Lagerraum

    Max. 1.000 kg in von der BAM geprüften Endverbraucherverpackungen oder max. 200 kg lose Ware und 800 kg in geprüften Endverbraucherverpackungen. Knallbonbons und Knallerbsen unterliegen keinen Mengenbegrenzungen! Als Lagerraum geeignet ist ein unbewohntes Nebengebäude oder ein Raum eines ausschließlich gewerblich genutzten Gebäudes oder ein Baustellenwagen, Schranklager, Container usw. Auf Diebstahlsicherheit ist zu achten!


    4.  Größere Lager

    Größere Lager, in denen mehr als 1.000 kg aufbewahrt werden sollen, müssen durch die örtlich zuständige Behörde genehmigt werden. Angaben und Hilfestellung bieten wir auf Anfrage an. Das Lagern im Freien oder auf Fahrzeugen ist nicht gestattet. Über die Lagerbedingungen und -mengen für Feuerwerkskörper der Kategorien 3 und 4 informieren wir Sie gern auf Anfrage. Bauliche Anforderungen der Lager siehe 2. Verordnung zum Sprengstoffgesetz vom 5.9.89, zu beziehen bei der Bundesanzeiger Verlagsges. mbH, Postfach 1320 in 53003 Bonn.


    5.  Beförderung

    Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie l, die der Gefahrgruppe 1.4S zugeordnet sind, sind bis zu einem Gewicht von max. 5 kg je Versandstück zum Postversand oder ähnliche Dienste zugelassen. Für den Bahntransport gelten die Bestimmungen der Gefahrgutverordnung Eisenbahn (GGVE), für den Straßentransport die Bestimmungen der Gefahrgutverordnung Straße (GGVS). Beim LKW-Transport von Packstücken, die mit 1.4G oder 1.4S gekennzeichnet sind, ist kein Beifahrer notwendig. Dieselbetriebene LKW dürfen Feuerwerkskörper der UN NO. 0336 (1.4G) bis zu einer Nettoexplosivstoffmasse von 2.000 kg (= ca. 8 t brutto) befördern (Multilaterale Vereinbarung M88). Auf einem LKW des Typs EX/II dürfen Gegenstände der Gefahrgruppe 1.4G bis zu einem maximalen Satzgewicht von 15.000 kg (= ca. 60 t brutto) befördert werden. Werden ausschließlich Gegenstände der Gefahrgruppe 1.4S transportiert, ist die Lademenge unbegrenzt. Außerdem gelten dann nicht die Vorschriften über die besonderen Anforderungen an die Fahrzeuge und deren Ausrüstung (Feuerlöschmittel sind jedoch immer mitzuführen!), die Fahrzeugbesatzung, die Schulung der Fahrzeugführer und die Unfallmerkblätter. Werden Güter der Gefahrgruppen 1.4G und 1.4S gemeinsam transportiert, bleiben die Güter der Gruppe 1.4S unberücksichtigt. Für die Erfüllung der Transportvorschriften ist nur die Masse der Gruppe 1.4G relevant. Die Anforderungen an das Fahrzeug, die Fahrzeugausrüstung und das Mitführen von Unfallmerkblättern und ADR-Führerschein gelten ab einer Nettoexplosivmasse von 300 kg der Gruppe 1.4G. Es dürfen nur UN-geprüfte Verpackungen mit den Buchstaben |-y| oder |-x| in der Prf-Nr. verwendet werden.


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